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Babys müssen schreien. Das ist bisher ihre einzigste Ausdrucksform, um zu sagen, daß sie etwas brauchen.
Schreien ist für Babys das einzige Mittel, sich die Zuwendung der Eltern zu sichern.
Wenn Eltern wissen, daß es ihnen gelingen kann, das Baby zu beruhigen, hebt das ihr Selbstvertrauen und wirkt sich positiv auf die Eltern-Kind-Beziehung aus.
Mehrere Faktoren können jedoch dazu führen, daß einige Kinder häufiger und intensiver schreien als andere. Häufen sich jedoch die Situationen, in denen sich das Kind durch nichts beruhigen lässt, steigt das Gefühl der Verzweiflung und Erschöpfung der Eltern gemeinsam mit der Untröstlichkeit des Kindes.
Als Schreibaby werden Kinder bezeichnet, die länger als drei Stunden am Tag und mehr als drei Tage pro Woche in einem Zeitraum von drei Wochen weinen und schreien.
Sind Sie als Eltern sehr verzweifelt und erschöpft, suchen Sie solche Unterstützung, die Sie als hilfreich empfinden!
Viele Ratschläge, die Sie bekommen, passen nicht zu Ihnen oder ihrem Kind.
Das Wichtigste, das Sie brauchen, ist eine Unterstützung im Alltag. Nachbarinnen, die eine Suppe rüberbringen, Freundinnen, die den Kinderwagen durch den Park schieben, damit Sie duschen oder schlafen können und Kraft bekommen, die Bedürfnisse Ihres Babies zu befriedigen.
In der Beratung suchen wir nach Möglichkeiten der Unterstützung, analysieren den Tagesablauf des Kindes, um die Situationen herauszufinden, in denen Sie das Kind am besten beruhigen können und achten darauf, was Sie etwas tun können, daß es Ihnen besser geht.
Auch schauen wir mit entwicklungspsychologischem Focus auf das Kind, seine Geburtsgeschichte und seinen Spannungszustand und seine Fähigkeit, mit Umweltreizen umzugehen.
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